Eine kleine Weinkunde

Unsere Weißweine

  • Ideale Trinktemperatur: 8° bis 10° Celsius

Der Grüne Veltliner

Er ist die typische österreichische Weinsorte. Nirgends sonst sind die Standortbedingungen, wie Klima und Bodenverhältnisse, so ideal. Vor allem Niederösterreich bringt die optimalen Voraussetzungen für einen Anbau mit.

Der Grüne Veltliner hat qualitativ eine große Bandbreite. Sie reicht vom einfachen, guten Landwein bis hin zu den feinsten, haltbaren und sehr gehaltvollen Spitzenweinen. Er ist vor allem spritzig mit feinwürzigem, pfeffrigem Geschmack und wird meist trocken ausgebaut.

Der „Much’sche Veltliner“

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts brachte Michael Much Edelreiser aus Italien in unsere Gegend und züchtete daraus den „Much’schen Veltliner“. Diese Rebe wird heute noch von uns weiter selektioniert. Ein Originalrebstock, ausgepflanzt im Jahre 1891, ist in unserem Hof noch zu bestaunen.

Der Frührote Veltliner (Malvasier)

Hierbei handelt es sich um eine alte Rebsorte, die vermutlich aus den südlichen Ländern (Griechenland oder Italien) stammt. Er ist in der Säure eher mild, geschmacklich aber kräftig und extraktreich. Dieser sollte am besten als Jungwein getrunken werden.

Der Riesling (Rheinriesling)

Er wird gerne als „König der Weißweine“ bezeichnet. Die Trauben gelangen nur bei ausreichender Wärme zu ihrer notwendigen Vollreife.

Rieslingweine haben ein elegantes Säurespiel mit feinfruchtigem Bukett (Blume) im Abgang. Ein Riesling lässt sich ausgezeichnet lagern.

Der Chardonnay

Er ist ein sehr nobler und edler Weißwein. Man nimmt an, dass seine Urheimat Burgund in Frankreich ist. Der Name Chardonnay stammt vom gleichnamigen Ort in Burgund. In der Südsteiermark ist er unter dem Namen „Morillon“ heimisch.

Die Traube neigt zu einem höheren Zuckergehalt, verfügt aber auch über eine spürbare Säure, die den Wein lebhaft macht. Diese Rebsorte ergibt sehr kräftige, extraktreiche Weine, die sehr gut lagerfähig sind.


Unsere Rotweine

  • Ideale Trinktemperatur: 12° bis 16° Celsius

Rotwein sollte möglichst einige Zeit vor dem Konsum geöffnet werden, um ihm Gelegenheit zum „Atmen“ zu geben, wodurch er seine Duft- und Bukettstoffe entfalten kann. Zur optimalen Weinlagerung eignet sich am besten ein lichtgeschützter Raum mit möglichst gleichbleibender Temperatur.

Der Blauburger

Er ist eine Züchtung der Wein- und Obstbauschule Klosterneuburg aus dem Jahre 1923. Dieser Wein entstand durch Kreuzung aus Blauem Portugieser und Blaufränkischem.

Die Sorte weist eine intensive Rotweinfarbe auf. Sie ist feinfruchtig, tiefdunkel, samtig, extraktreich und geschmacklich dem Blaufränkischen ähnlich.

Der Zweigelt

Der Wein ist ebenfalls eine Züchtung der Wein- und Obstbauschule Klosterneuburg aus dem Jahre 1922. Er ist ein Kreuzungsprodukt aus St. Laurent und Blaufränkischem. An der Züchtung hatte Dr. Fritz Zweigelt maßgeblichen Anteil, weshalb die Sorte nach ihm benannt worden ist.

Sie ist widerstandsfähiger und auch sonst wenig empfindlich. Der Wein hat eine kräftige Farbe, ein fruchtig-würziges Bukett (Weichsel-Kirsch-Note) mit harmonischer Säure.

Barrique

Barrique ist die französische Bezeichnung für ein kleines, längliches Eichenfass mit 225 l Inhalt. Unter Barriqueweinen versteht man Weine, die in solchen kleinen Eichenfässern längere Zeit hindurch ausgebaut worden sind.

Wir verwenden Fässer aus Allier- und Nevers-Eiche. Ein Barriqueausbau verleiht dem Wein einen bestimmten charakteristischen, an Vanille erinnernden, balsamartigen Holzton.

Der Blaue Portugieser (auch Vöslauer)

Er ist eine alte, bodenständige Rebsorte des österreichischen Weinbaus. Schon 1772 wurden durch einen Vöslauer Schlossherrn portugiesische Reben vor allem im Gebiet um Vöslau ausgesetzt, wodurch die Sorte Verbreitung gefunden hat.

Sie ist süffig, mild und sollte im allgemeinen jung getrunken werden.

Im Genießen befreit sich der Mensch aus der Umklammerung des Alltags.